Das wird benötigt
Hilfsmittel
- stumpfe Sticknadel (N. 19 bis 24) für grobe Stoffe
- lange, spitze Nadel (N. 5 bis 7) für feine Stoffe
- kleine, feine, spitze Schere
- Fingerhut
- Stickrahmen, um die Leinwand zu fixieren
Material
- Leinwand
- Zwirnfaden
- Kohlepapier (falls du dein Motiv auf die Leinwand auftragen musst)
Wie geht das?
- Die meiste Zeit arbeitet man daran, ein Motiv zu reproduzieren, indem man einem Diagramm folgt: Die Stiche und Farben, die man zu berücksichtigen hat, sind durch kleine Symbole angegeben.
- Fange immer damit an, dein Motiv von innen nach aussen nachzusticken, indem du sorgfältig dem Muster folgst.
- Um die Stickerei möglichst gleichmässig und schön zu bekommen, bleibe immer in derselben Stickrichtung und ziehe den Faden weder zu fest noch zu locker.
- Mache nie Knoten! Das kann kleine Beulen verursachen und dadurch die Qualität der Stickerei vermindern.
Vorbereitung der Stickarbeit
- Bestimme den Mittelpunkt der Stickarbeit, indem du den Stoff 2 Mal zusammenfaltest, sowie den Mittelpunkt des Motivs.
- Befestige den Stoff auf dem Stickrahmen. Mit der fortschreitenden Stickarbeit muss der Rahmen immer wieder neu platziert werden.
Vorbereitung der Fäden
- Die Fäden sollten nie länger als 40 bis 50 cm sein.
- Lege die nötigen Farben zurecht, die du für dein Motiv brauchst. Je mehr Farben du hast, desto sorgfältiger solltest du sie sortieren.
Stickerei
- Um mit einem Faden anzufangen, lasse etwa 3 bis 4 cm Faden auf der Rückseite des Stoffes frei und halte ihn mit dem Zeigefinger fest.
- Festige den Faden mit den ersten Stichen. So musst du keinen Knoten in den Faden machen.
- Du kannst zur selben Zeit mit mehreren Fäden sticken, wenn es nach deinem Motiv so gefordert wird. Achte darauf, mit den Fäden nicht durcheinanderzukommen!
- Beende den Stickfaden so, wie du mit ihm begonnen hast: Lasse wieder 2 bis 3 cm auf der Rückseite des Stoffes heraushängen (und mache keinen Knoten!).
Thema vertiefen
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