Das wird benötigt
Werkzeug
- Behältnisse: 1 Schüssel und 1 Glas
- Löffel
- Kleines Sieb
- Spezielle Hennaspritze oder Cone (Spritzbeutel aus Zellophan, wird hauptsächlich in Indien zum Auftragen von Henna benutzt)
Material
- Hennapaste
- Zucker
- Zitrone
- Gefrierbeutel
- Lappen, Waschlappen und Taschentücher
- Wattestäbchen
- Bei Bedarf: ätherisches Öl und feuchtigkeitsspendende Creme
So geht's
Anleitung für den Umgang mit der Spritze oder dem Spritzbeutel
Spritze
Du kannst die Spritze auf zwei Arten füllen:
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Um Luftblasen zu vermeiden, fülle die Spritze von unten auf:
- Verschließe die Spritze und zieh die Nadel heraus.
- Stecke die Spritze in das Henna und ziehe vorsichtig oben an der Spritze um sie zu füllen.
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Um die Spritze schneller zu füllen, kannst du das Henna auch von oben einführen:
- Fülle das Henna in einen Gefrierbeutel und schneide eine Ecke des Beutels ab.
- Fülle die Spritze von oben und verschließe sie.
- Zieh die Nadel heraus und lass etwas Henna herauslaufen, um die Luftblasen entweichen zu lassen.
- Stecke die Nadel nun wieder zurück.
Cone oder Zellophan-Spritzbeutel
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Fülle das Henna in einen Gefrierbeutel und schneide eine Ecke des Beutels ab.
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Fülle den Cone von oben auf.
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Lass das Henna bis zum unteren Ende des Cones laufen, damit die Luftblasen entweichen.
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Falte das obere Ende des Cones zusammen und verklebe es mit Tesafilm.
- Teste in der Schüssel, ob das Henna auch gut aus der Spritze herauskommt.
Henna auf der Haut auftragen
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Reinige die Haut dort, wo du sie tätowieren möchtest, und befeuchte sie mit der Creme.
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Lege zum Schutz einen Lappen über die Unterlage, auf der du den zu tätowierenden Körperteil abstützen wirst. Achte auch auf deine Kleidung, da Hennaflecken sich nicht auswaschen lassen.
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Beginne mit der Tätowierung. Du kannst entweder eine Schablone benutzen oder deiner Phantasie freien Lauf lassen. Wenn du dich an einer Stelle "vermalst", wische es sofort mit einem Taschentuch weg und versuche es nochmal.
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Wische regelmäßig das Ende der Spritze ab, falls sich etwas Henna dort verklebt.
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Lass dein Tattoo trocknen.
Auftragen des Zitronen-Zuckersirups
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Vermische den Zucker und den Zitronensaft in einem Glas, um so einen Sirup zu erhalten.
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Verteile den Zitronen-Zuckersirup mit einem Wattestäbchen auf dem Tattoo.
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Lass das Tattoo mindestens eine Stunde ruhen.
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Je länger du das Tattoo ruhen lässt, umso intensiver und schöner wird die Farbe und umso länger wird das Tattoo auch auf deiner Haut halten.
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Am besten trägst du dein Tattoo abends auf, wickelst einen Lappen darum und lässt es die ganze Nacht ruhen.
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Ein Henna-Tattoo hält 3 bis 10 Tage, je nachdem wie lange du es ruhen lässt, wieviel Henna du aufträgst, was für ein Hauttyp du bist und wo du das Tattoo gemacht hast.
Fertigstellung des Henna-Tattoos
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Ziehe das Henna zuerst mit der Hand ab, dann mit einem Waschlappen. Wenn trotzdem noch Henna auf deiner Haut zurückbleibt, wasche das Tattoo mit lauwarmem Wasser ab, ohne es zu viel trocken zu reiben.
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Verstreiche das ätherische Öl auf deinem Tattoo, damit die Farbe besser hält und intensiver wird.
Video
Tipps
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Um einen "farblich abgestuften" Effekt zu erhalten, z.B. auf Blütenblättern, ziehe die Spitze des Spritzbeutels oder der Spritze über den Bereich, den du farblich abstufen möchtest, um so das Henna zu verteilen.
- Wenn du dicke Striche möchtest, drücke fest auf die Spritze und bewege sie langsam. Wenn du hingegen dünne Striche ziehen möchtest, bewege die Spritze schneller.
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Wenn du dir beim Zeichnen oder Tätowieren unsicher bist, kannst du eine spezielle Henna Schablone benutzen.
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Um dein Tattoo besonders zu betonen, verziere es mit speziellem Strass für die Haut oder mit Pailletten:
- Sprühe etwas Haarspray auf das Tattoo, damit die Pailletten später halten.
- Streue die Pailletten darüber.
- Sprühe erneut etwas Haarspray zum Fixieren darüber.
- Um das Tattoo so lange wie möglich zu behalten, solltest du die Haut regelmäßig befeuchten.
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