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Sandskulpturen durch Aufhäufen

Sandskulpturen durch Aufhäufen   : 

Kennen wir das nicht alle? Wir sind ausgezogen, um ehrgeizig ein einzigartiges Sandkunstwerk zu bauen, um festzustellen, dass der Sand zu matschig ist, die Sandburg wackelig und die Kinder alles andere als beeindruckt. Dann ist das hier genau das richtige. Wir zeigen euch alles, was ihr über Sandskulpturen wissen müsst - damit in Zukunft jeder Strandbesuch ein voller Erfolg wird.

Es gibt drei Hauptmethoden, um erfolgreich Sandskulpturen zu schaffen und jede hat ihre Vor- und Nachteile, je nachdem, wie wir arbeiten, wie erfahren wir sind und was für Sandskulpturen wir bauen. Diese drei Methoden bestehen einmal darin, dass wir den Sand durch klopfen verdichten, durch Aufhäufen zu Sandskulpturen bauen oder indem wir Sandförmchen, Eimer oder andere Formen zur Hilfe nehmen.

Für Sandskulpturen, die wir durch das Aufhäufen von Sand erschaffen, brauchen wir ein wenig Übung, denn diese Technik ist schwerer als die Verdichtungsmethode. Dafür können wir aber gößere und stabilere Formen bauen. Wir müssen dazu händevoll den nassen Sand auftürmen und dann das Ganze wiederum vorsichtig glätten, festklopfen und in kunstvolle Formen bringen. Diese Methode eignet sich bestens, um starke und stabile Sandburgen zu realisieren.

Allgemeine Informationen zu Sandskulpturen sind hier zu finden.

Das wird benötigt
Werkzeug
  • Spaten oder Schaufel.
  • Einfaches Schnitzwerkzeug (Küchenmesser, Spatel).
  • Kleines Messer für Details.
  • Eimer.
Material
  • Wasser.
  • Sand.
    • natürlicher Sand ist am besten, weil er Lehm und Ton enthält.
    • Sand aus dem Baumarkt ist zu rein und wird nicht halten.
  • Deko-Material (Muscheln, Blumen, Kieselsteine, Seetang, Algen).
So geht's

Sandburg-Fundament

  • Nimm eine große Hand voll Sand und platziere sie auf einen festen, geraden Untergrund.
  • Klopfe den Sand sanft in Form, beginne oben und bewege dann deine Hände nach außen und rücke es so lang zurecht, bis es sich nicht mehr bewegt. Der Sand, den du geglättest hast, sollte mindestens 15 cm Durchmesser haben.

Hauptteil der Sandburg

  • Nimm eine zweite Hand voll nassen Sands und platziere sie auf der ersten, geglätteten Schicht.
  • Wiederhole Schritt zwei.
  • Wiederhole diesen Vorgang des Aufhäufens und bringe alles durch sanftes Klopfen und Streichen in Form.

Schmücken der Sandburg

  • Nachdem du einen stabilen Turm gebaut hast, bringe ihn mit deinem Werkzeug in die gewünschte Form.
  • Schnitze mit deinem kleinen Messer feinere Details.
  • Schmücke deine Sandburg so, dass sie dir gefällt, je kreativer, desto besser!
Tipps
  • Achte darauf, die zweite Schicht nicht zu fest auf die erste zu setzen, weil das sanfte Glätten die zweite Schicht zum "schmelzen" bringt und die beiden Schichten miteinander verbunden werden. Achte außerdem darauf, dass der Sand nass ist, damit sich die Schichten gut verbinden.
  • Beim Schnitzen solltest du immer vom höchsten Punkt abwärts arbeiten, sonst rieselt der lose Sand dorthin, wo du schon gearbeitest hast.
  • Gehe ab und zu ein paar Schritte von deinem Werk weg, um einen Eindruck des Gesamtbildes zu bekommen.
  • Leider haben alle guten Dinge ein Ende und auch Sandburgen sind keine Ausnahme. Wenn du es nicht ertragen kannst, dein Werk den Kräften der Elemente oder anderen Leuten am Strand zu überlassen, kannst du dem Ganzen einen leichten Überzug aus Wasser und Klebstoff (Mischverhältnis 1:8) verpassen. Das wird den Sand an seinem Platz halten und dein Werk ein wenig länger gegen äußere Bedrohungen schützen. Vergiss aber nicht, vorher herauszufinden, ob das an diesem Strand erlaubt ist.
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