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Färbetechnik

Färbetechnik  Anleitung um Stoff zu färben  : 

Möchtest du deine Kleidung verändern und ihr neue Farben verleihen? Dann ist die Färbetechnik genau das, was du brauchst!

Das wird benötigt
Werkzeug
  • 1 Behälter aus emaillertem oder galvanisiertem Blech (groß genug zum Umrühren)
  • 1 Holzlöffel
  • 1 Schürze und Gummihandschuhe
  • ODER 1 Waschmaschine
Material
  • Tinktur (käuflich in Drogerie oder Supermarkt)
  • Grobkörniges Salz (um Farbaufnahme zu erleichtern)
  • Fixiermittel
  • Mittel wie z.B. Chlor oder Bleichwasser, um den Stoff wunschgemäß auszubleichen
So geht's

Färbetechnik

Vor Beginn:

  • Wiege den Stoff ab, um die dazu passende Menge Tinktur zu ermitteln.
  • Wähle die Tinktur, die am besten geeignet für den Stoff ist, und versichere dich, dass der Stoff auch farbaufnahmefähig ist. Folgende Stoffe können nicht gefärbt werden:
    • einige Chemiefasern (Acryl und Poyester); sie nehmen keine Farbe auf, außer wenn es sich um eine Mischung mit farbaufnahmefähigen Stoffen handelt (Baumwolle, Leinen, Nylon...). In diesem Fall wird die Färbung einen melierten Effekt haben.
    • Manche Garne lassen sich auch nicht färben.
    • Bügelfreie oder feuerfeste Stoffe sind nie farbaufnahmefähig, genauso wie Badekleidung.
  • Der Stoff muss gut vorbereitet werden: Sauber, ohne Flecken, von allen chemischen Mitteln befreit (Waschmittel, Stärke...), und am besten ohne Fussel, damit die Färbung möglichst gleichmäßig werden kann.
  • Um die gewünschte Farbe zu erhalten, muss darauf geachtet werden, dass die Tinktur sich zur Ursprungsfarbe hinzufügt und nicht überdeckt.
    • Weißer Stoff übernimmt die Färbung exakt und vollständig. Aber eine blaue Färbung auf rosanem Stoff  ergibt lila, und eine Purpurfärbung auf gelbem Stoff ergibt braun usw.
    • Aufgepasst! Wähle immer eine Farbe, die stärker als die des Stoffes ist!
    • Oft ist es ratsam, den Stoff vor der Färbung auszubleichen.
    • Eine witzige Idee ist es, ein schon bedrucktes Shirt zu färben, wie z.B. ein blauweißgestreiftes Matrosenshirt: Wenn man es mit rosaner Tinktur färbt, werden die Streifen lila und rosa.
    • Genauso kannst du mehrere Tinkturen mischen, um eine individuelle Farbe zu kreieren.
  • Die Färbungsweise hängt immer von den Anweisungen des Tinkturherstellers ab. Normalerweise kann in der Waschaschine gefärbt werden (um die Maschine danach zu reinigen: einfach einen leeren Waschgang laufen lassen) oder per Hand, heiß oder kalt (kalte Färbung ist geeignet für häufige Färbungen).
  • Nach jeder Färbung musst du den Stoff solange ausspülen, bis das Wasser klar ist.
  • Aus Vorsicht solltest du den Stoff nach seiner Färbung noch 2 bis 3 Mal separat waschen.
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3 Kommentare der BlueSurfer
AnnaWalter
Montag, 11. Juli 2011
AnnaWalter :

Toll, mit der Färbetechnik bekommen alte ausgebleichte Kleider frischen Wind.

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Incognito
Donnerstag, 7. April 2011
Incognito :

Tolle Idee! Los gehts mit den Trendfarben des Sommers: Orange und Rot!

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Mark88
Donnerstag, 7. April 2011
Mark88 :

Danke, mit eurer Färbetechnik konnte ich die von mir leider verfärbte Bluse von meiner Frau, davor ein leichtes rosa, in ein tolles rot verwandeln!!

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In "Selber machen"