Das wird benötigt
Material
- Pflanzen, die du entweder selbst trocknest oder die du im Handel kaufst:
- Blumen, ganze Blumen oder Blütenblätter (Rosen, Stiefmütterchen, Strohblumen, Hortensien, Disteln, Schleierkraut...)
- Gräser: Weizen, Hafer...
- Getrocknete Früchte: Zitrusfrüchte, Äpfel...
- Gewürze: Zimt, Nelken, Sternanis...
- Aber auch Flaschenkürbisse, Zierkürbisse, Weidenkätzchen, Kleeblätter, Physalis, exotische Pflanzen wie Palmrinde...
- Trockenmittel zum Trocknen von Pflanzen, Glyzerin...je nach der gewählten Methode des Blumentrocknens.
- Zum Arrangieren: Kleber, Band, Blumensteckmasse, Eisendraht...
So geht's
Trocknen der Blumen an der Luft
- Ganze Blumen und Gräser: lasse sie mit dem Kopf nach unten an einer trockenen, belüfteten und vor zu starker Sonneneinstrahlung geschützten Stelle trocknen.
- Blütenblätter :
- Lege sie zwischen zwei Löschblätter und presse sie für 2 bis 3 Wochen unter einem schweren Buch.
- Oder lege die Blütenblätter zwischen zwei Löschblätter und bügle sie bei geringer Hitze.
- Oder erhitze die Blütenblätter einige Minuten lang in der Mikrowelle: die Blütenblätter sind schnell getrocknet, jedoch nicht sonderlich flach.
- Verwende eventuell etwas Glyzerin, um die Farbe der Pflanzen und vor allem der Blätter zu erhalten: lege die Pflanzen mehrere Tage lang in eine Mischung aus Wasser und Glyzerin (halb/halb), bis sie anfangen, ihre Farbe zu verlieren.
- Wasche sie aus und lasse sie flach trocknen.
Trocknen der Blumen mit Sand
Die Technik mit dem Sand ist eine der einfachsten und der schnellsten.
- Fülle einen Behälter (mit Deckel) mit Zementsand und lege die Blumen hinein.
- !: Behalte nur die Blumenköpfe (mit etwa 3 cm Stängel)
- Lege die Blumen mit dem Kopf nach unten in den Sand.
- Lege große Blumen wie Dahlien mit dem Kopf nach oben in den Sand.
- Bedecke die Blumen mit Sand und schließe den Deckel.
- Lasse die Blumen trocknen. !: Die Trockenzeit hängt von der Dicke der Blumen ab, beträgt aber immer unter drei Wochen.
Trocknen der Blumen mit einem Trockenmittel
Diese Technik wird vor allem bei feingliedrigen Blumen angewendet.
- Mit Kieselsäure:
- Gieße in eine Schüssel eine 1 cm dicke Schicht Kieselsäure.
- Lege die Blumen darauf und bedecke sie wieder vorsichtig mit einer dünnen Schicht Kieselsäure.
- Schließe die Schüssel und lasse die Blumen etwa zwei Tage trocknen.
- Hinweis: Kieselsäure besteht aus kleinen blauen Kristallen, die rosa werden, wenn sie Feuchtigkeit ziehen. Du kannst sie mehrere Male verwenden.
- Mit Borax oder Alaun, das du mit Sand vermischst (in gleichen Teilen):
- Gehe auf die gleiche Weise wie bei der Verwendung von Kieselsäure vor, lasse die Blumen jedoch eine Woche trocknen.
Trocknen der Blumen im Ofen
Diese Technik wird vor allem für Früchte verwendet (Zitrusfrüchte - Orangen, gelbe und grüne Zitronen, Grapefrucht... - Äpfel, etc.)
- Schneide die Früchte in ein paar millimeterdicke Scheiben und breite sie auf einem Backblech aus. Stelle dieses dann für etwa 2 Stunden bei 120°C in den Ofen.
- Drehe die Scheiben nach der halben Backzeit um.
Tipps
- Es wird empfohlen, die Blumen am Ende des Vormittags zu pflücken, nachdem der Tau verdampft ist und wenn die Sonne die Blüten noch nicht zum Welken gebracht hat.
- Du kannst die Pflanzen auch mit Spraydosen einfärben, um zum Beispiel Disteln eine schöne blaue Farbe zu geben oder auch um deinen Blumenarrangements ein festliches Aussehen zu verleihen, indem du sie vergoldest oder versilberst.
- Um deine Pflanzen zusammenstecken zu können und schöne Arrangements zu gestalten, kannst du als Grundlage spezielle für Trockenblumen geeignete Blumensteckmasse verwenden oder auch ein Metallgitter, das du in einen Blumentopf steckst.
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