Das wird benötigt
Werkzeug
- Papier, in den meisten Fällen in quadratischer Form. Bastelgeschäfte verkaufen spezielles für Origami geeignetes Papier. Sehr oft ist dieses spezielle Origamipapier feiner als normals Druckerpapier (80g)
- Stiftkappe, Stock, Nadel...,um damit in kleine Ecken zu kommen
- Normalerweise brauchst du weder Schere noch Kleber. Allenfalls einen Kutter für komplexere Figuren
So geht's
Origami-Technik
- Die einfache Technik besteht darin ein einzelnes Papier zu falten und ihm anschließend eine Form zu geben.
- Die meisten Falttechniken beginnen mit einfachen Faltformen wie Dreiecken und Rechtecken und haben unterschiedliche Namen (Basisfigur A, Vogelform, ...)
- Alle Anleitungen sind durch ein Diagramm angegeben, das man lesen lernen muss. Dazu kommt noch, dass jeder Autor seine eigenen Symbole und seine eigene Sprache benutzt. Normalerweise steht das Diagramm am Anfang des Buches, in dem folgendes vorzufinden ist:
- das Tal in V-Form
- der Berg in Form eines umgekehrten Vs
- die Treppe = ein Berg + ein Tal
- der Schnabel = ein Berg nach innen gestülpt
- ein Pfeil, um die Figur von oben bis unten umzudrehen
- ein anderer Pfeil der ansagt, die Figur umzustülpen, in anderer Farbe
- Wer sich traut kann auch die doppelte Origamitechnik ausprobieren, die darin besteht, zwei Blätter von unterschiedlichen Farben oder Motiven zur gleichen Zeit zu falten. Schwierig dabei ist, die zwei Papiere durch die richtige Falttechnik zusammenzuhalten, da kein Klebstoff angewendet wird. Die Papiere können dabei unterschiedlich dick sein, müssen aber exakt dieselbe Größe haben.

Tipps
- Nimm dir ausreichend Zeit, um die Logik der Anleitung und die Legende deines Diagramms nachzuvollziehen.
- Wenn das Papier, das du verwenden willst, nicht quadratisch, sondern rechteckig ist, falte eine Ecke auf die gegenüberliegende Seite, sodass du ein Dreieck erhältst. Reiße das Stück, das übersteht, vorsichtig ab oder schneide es mit einer Schere ab.
- Wenn du eine Ecke auf eine andere faltest, achte darauf, dass du sorgfältig faltest und sie genau übereinanderliegen. Sollte eine Papierfalte einmal nicht exakt genug sein, wiederhole sie besser noch einmal, bevor du einen falschen Knick hast.
- Hinsichtlich des Papiers:
- Je einfacher die Figur ist, desto nebensächlicher ist die Papierqualität.
- Je kleiner die Figur ist, desto feiner muss das Papier sein, um das Falten zu erleichtern.
- Je häufiger du faltest, desto kleiner wird das fertige Objekt sein.
- Du kannst auch anderes Material als Papier verwenden:
- Feinen Stoff, der biegsam ist und gut zusammenhält (gestärkten Stoff zum Beispiel)
- Feinen Filz, bei dem man die Falten umbügeln kann
- Alufolie, die du auf ein dünnes Blatt Papier klebst. Für weitere Effekte kannst du die Alufolie zerknittern, bevor du sie aufklebst. Aber Vorsicht, dass sie nicht zerreißt.
- Silberpapier der Kaugummiverpackung
- Geschenkpapier mit Motiven bedruckt
- Papierservietten, bei denen du einige Lagen wegnimmst
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